St. Nikolaus Neuried

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Die Neurieder Pfarrbühne



November

Eine Farce von David Mamet (in der Übersetzung von Bernd Samland)

In sechs Vorstellungen im November entführte die Pfarrbühne mit der Farce „November“ von Pulitzer-Preisträger David Mamet (in der deutschen Übersetzung von Bernd Samland) die Zuschauer in den amerikanischen Wahlkampf. Er entlarvt dabei, wie alltäglich Finten, Intrigen und Korruption sind - vom kleinsten Gemeinderat bis hinauf in die große Politik.

Worum geht es? Die Bilanz des amtierenden US-Präsidenten (Michael Schiffers) ist verheerend, für die Wiederwahl fehlt es vor allem an Geld. Gemeinsam mit seinem Berater (Alexander Vielberth) spielt er deshalb die ganze Klaviatur von Korruption, Drohung und Erpressung, um im Endspurt doch noch die Kasse füllen zu können. So soll der Lobbyist des Truthahnzüchter-Verbandes (Anian Kindlinger) deutlich mehr zahlen als bisher, anderenfalls werde „Thanksgiving“ eben ohne den traditionellen Truthahn gefeiert, sondern mit Schweinefleisch oder Thunfisch. Eine Sackgasse. Jetzt ruht alle Hoffnung auf der brillanten Redenschreiberin des Präsidenten (Isabelle Kreusch). Doch sie verlangt einen hohen Preis. Als nun auch noch ein vom Präsidenten beleidigter Indianerhäuptling (Elmar Vielberth) voller Rachedurst erscheint, eskaliert die Situation. Aber es zeichnet sich eine überraschende Lösung ab.

In Szene gesetzt von Gabi Kreusch, in einem Bühnenbild von Rainer Zimmer und seiner Crew, wurde auch dieses Stück der Pfarrbühne von Besuchern und Presse wieder sehr gut angenommen, brachte es doch „ein wenig Broadway-Luft nach Neuried“, wie der Münchner Merkur schrieb.

Allen Beteiligten auf der Bühne, hinter der Bühne, in der Küche, in der Bewirtung ein ganz herzliches Dankeschön. Vor allem aber dem seit inzwischen dreizehn Jahren treuen Publikum.

Wie immer werden mit dem Erlös der Aufführungen soziale Projekte unterstützt. In diesem Jahr sind es die Klinikclowns und die Neven Subotic-Stiftung.

Flyer

Rechtehinweis: Die Aufführungsrechte liegen beim Verlag Jussenhoven & Fischer, Theater und Medien, Köln.


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